FFG und IHS: Innovation beschleunigt Konjunktur und Struktur

 · IHS: Österreich auf gutem Pfad, was F&E-Ausgaben betrifft; Ziel muss sein, noch effizienter zu werden und Strukturwandel aktiv zu gestalten 

· FFG-Bilanz 2017: 685 Mio. Euro für 3.775 Projekte neu bewilligt, 467 Mio. Euro ausgezahlt, 2.715 Gutachten für die Forschungsprämie erstellt

 

Investitionen und Export sind die beiden starken Treiber der aktuellen Konjunktur. Voraussetzung dafür sind innovative Unternehmen und wettbewerbsfähige Produkte. „Jetzt geht es darum, mit gezielten Interventionen den Strukturwandel weiter voranzutreiben und den Wirtschaftsaufschwung in Österreich abzusichern“, betonen die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, anlässlich der Präsentation ihrer Bilanz 2017 gemeinsam mit IHS-Direktor Prof. Martin Kocher.

 

Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, ein wichtiger Partner der REVICON, zog am 8.März 2018 in Wien Bilanz über das abgelaufene Jahr 2017. Der direkt messbare, positive Effekt der FFG-Förderungen auf den Wirtschaftsstandort Österreich, die Innovations- und Investitionsfreude sowie der Arbeitsmarkt stand im Zentrum des Berichts. Unterstützt wurden die Analysen vom Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS), Martin Kocher. – „Österreich hat bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren stark aufgeholt, nicht zuletzt auch wegen einer professionellen Förderlandschaft.“ 

 

Die Anzahl der innovativen Unternehmen konnte in den vergangenen Jahren gesteigert werden, so hat die FFG in den letzten drei Jahren etwa 4600 innovationsaktive Unternehmen gezählt. Die FFG hat unterschiedliche Fördermaßnahmen in petto, um den verschiedenen Bedürfnissen von jenen Betrieben, die nur gelegentlich F&E Aktivitäten setzen sowie solchen, die ständige F&E Abteilungen unterhalten, zu entsprechen. Im Jahr 2017 wurden alles in allem 3775 Projekte bewilligt, unter Beteiligung von 3477 verschiedenen Organisationen, also plus 10% Projekte und +14% Organisationen. Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 562 Mio. Euro an Förderungen (522 Mio. Euro 2016). Zusätzlich zu diesen Mitteln hat die FFG im Jahr 2017 weitere 123 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde vergeben (2016: 93 Mio. €). Der Großteil der Förderungen, nämlich rund 68%, also 381 Millionen Euro, geht dabei direkt an die Unternehmen, 220 Millionen an Projekte von Großunternehmen, aber auch 161 Millionen an Projekte von Klein- und Mittelunternehmen.

 

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Forschungsprämie: 2715 Gutachten wurden erstellt, in denen ein Volumen von insgesamt 673 Millionen Euro befürwortet wird. Die REVICON unterstützt Unternehmen bei Antragstellung und Abwicklung der Forschungsprämie. Im Branchen- bzw. Themenranking der FFG-Förderungen stehen Produktionstechnologien an erster Stelle, gefolgt von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie den Themen Energie und Umwelt. In den Jahren 2015 bis 2017 stieg der Anteil an Projekten mit digitalem Schwerpunkt von rund 39 auf 57 Prozent. „In der FFG ist die Digitalisierung nicht auf die eigentlichen IKT-Förderprogramme beschränkt, sondern durchzieht als zentrale Technologie des 21. Jahrhunderts alle Branchen und Forschungsthemen.“ so die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.

 

Wenn Sie Fragen zur Forschungsprämie haben, wenden Sie sich an Ihre ExpertInnen bei der REVICON!

  

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